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The Virgin Islands ✵ Land der 7000 Inseln ✵ Die Philippinen

Updated: Feb 21

Palmen gesäumte Inseln, saubere, weiße und unberührte Strände, türkis blaues Wasser, wütende Vulkane, alljährlich tobende Stürme. Fruchtbare Felder und Reis-Landschaften, heiße Quellen, undurchdringliche Dickichte und Urwälder. Kloaken-artige Seen, Süßwasserquellen, Bergflüsse und reißende Ströme, schwarzer Rauch aus den Industrie-Schornsteinen. Bodenschätze, traumhafte Küstenlandschaften, blühende Vegetation und spektakuläre Wasserfälle. Energie Knappheit, Korruption, politisches Patronat, einmalige Flora und Fauna, Ureinwohner mit steinzeitlichen Lebensbedingungen. Weit zurückreichende Kulturlandschaft, verschiedenste Religionen, 185 Sprachen und Dialekte, Asphalt Dschungel, Vetternwirtschaft, moderne Wolkenkratzer und Endlos-Traffic. Wohlstand und Bildung für Privilegierte, Elend in den überfüllten Großstadt-Slums... All das und noch viel mehr sind die Philippinen...

Lage, Fläche & Inseln

Das zweitgrößte Archipelago der Welt liegt im pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. In den Philippinen leben mittlerweile über 100 Millionen Menschen und bewohnen nur gerade 2000 der im Jahr 1939 gezählten 7641 Inseln. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 355 Einwohner pro km², wobei die Zuwanderung in die Städte immer noch unaufhaltsam fortschreitet und diese Angabe nur bedingt richtig ist.

2'700 der Inseln erhielten während der spanischen Kolonialzeit sowie nach der Unabhängigkeit ab 1946 einen Namen. Nur etwa 500 Inseln sind größer als einen Quadratkilometer. Die Gesamtfläche des Archipels beträgt 296'295 km² und die Küstenlänge misst 36'289 km. Die Entfernung zu Mitteleuropa beträgt um die 10'000 km.


Das Terrain könnte man als unzugänglich bezeichnen. Zerklüftete Berge, felsige und steile Küsten, unpassierbares Dickicht und große Flächen Dschungel sind wohl dafür verantwortlich, dass weite Teile des Landes unerschlossen sind. Dies wirkt sich durchaus positiv auf die Natur und die Tierwelt aus. Kaum eine andere Region der Erde weist eine so große Artenvielfalt wie das philippinische Archipel auf. In vieler Hinsicht ein Paradies! Wer die Philippinen kennt und über längere Zeit im Land gereist ist, hat bestimmt diese menschenleeren Gegenden und unberührten Orte gesehen. Die leuchtenden Farben, die Ruhe und der Duft bleiben unvergesslich.

Diese Fotos sind alle nicht bearbeitet. Die Farben, das Licht, die Kontraste ... Das habe ich so nur in den Philippinen erlebt. "The Virgin Islands". Die Insel Palaui liegt vor St. Ana in der Provinz Cagayan, im Nordosten von Luzon. Nationalpark und geschützte Inselgruppe.

Die Inselgruppe ist zu 70% bewaldet, daneben gibt es Grasland und steppenartige Buschlandschaften, Mangrovensümpfe und versteckte Sandstrände zwischen den vielen steilen und felsigen Küsten. Nur 19% der gesamten Landfläche ist landwirtschaftlich nutzbar. Die Vulkanböden machen das Land außerordentlich fruchtbar. Der höchste Punkt des Archipel ist auf der südlichen Insel Mindanao, der Mount Epo erhebt sich 2'954 Meter über Meer.

Die Kraft der Natur

Das Archipelago ist durch seine exponierte Lage mitten im Ozean und der langen Küste im Westen den Launen der Natur frontal ausgesetzt. Hurricanes, Taifune und Tsunamis (Flutwellen erzeugt durch Erdbeben) sind keine Seltenheit. Die Philippinen liegen außerdem direkt auf oder sehr nahe bei den Schnittstellen der Eurasischen-, Australischen-, Philippinischen- und Pazifischen Kontinentalplatten (Lithosphärenplatten), was das erhöhte Erdbebenrisiko und die vermehrten Vulkanausbrüche erklären.

18 von insgesamt 32 Vulkanen sind mehr oder weniger aktiv und es werden immer wieder erhöhte Aktivitäten gemessen, die nicht selten zu kleinen Ausbrüchen führen. Im Zeitraum von 2'000 Jahren kam es insgesamt 43 Mal zu schweren Ausbrüchen. Involviert waren dabei 10 Vulkane.


Die Philippinen werden sehr oft von starken Erdbeben der Stufe 8 auf der Richterskala oder darüber heimgesucht. Beben dieser Stärke zerstören im Normalfall alles was im Umkreis von 80 Kilometer nicht Niet und Nagelfest ist. Seit 1950 starben auf den Philippinen rund 4'700 Menschen an den direkten Folgen eines Erdbebens. 

Taifun in den Philippinen

Klima

In den Philippinen herrscht wie in allen äquatorialen Ländern ein tropisches Klima. Jahreszeitlich bedingte Wetterunterschiede gibt es kaum. Die Tageslänge schwankt kaum und die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind mit ca. 6-8°C sehr gering. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen je nach Jahreszeit zwischen 30 und 33 Grad. In einigen Landesteilen erreichen die Werte tagsüber bis zu 35 Grad. Die unmittelbare Nähe des Meeres in praktisch allen Teilen des Landes und die damit verbundenen angenehmen Briesen machen die hohen Temperaturen jedoch erträglicher. Im Landesinneren bringt die Nacht kaum Abkühlung. In den kälteren Monaten sinkt die Temperatur je nach Region nachts auf bis zu 22°C.

Die Niederschlagsmenge beträgt um die 180 cm/m² pro Jahr, an einigen feuchteren Standorten sind es 500 cm/m² pro Jahr. Im sonst eher trockenen Norden (Luzon) und im Nordwesten (Palawan) tritt ab Juni bis Oktober die Regenzeit ein.

Auf den nördlichen Philippinen, also auf Mindanao und in den Visayas sind kurze Regenfälle während dem ganzen Jahr möglich und normal. Dies wirkt sich positiv auf die Vegetation aus.

Inselgruppen, Regionen und Provinzen

Die nördliche Inselgruppe Luzon umfasst die Hauptinseln Luzon, Mindoro, Batanes, Catanduanes, Marinduque, Masbate und Romblon. Mindanao und das Sulu-Archipel gehören im Süden geografisch zusammen. Negros, Panay, Samar, Leyte, Cebu und Bohol als Hauptinseln der Mitte bilden die Visayas. Das Naturparadies Palawan im Westen mit über 1'700 kleinen Inseln gehören theoretisch zu den Visayas, werden aber oftmals als vierte Inselgruppe aufgeführt.


Provinzen und Regionen

Die kommunale Regierung hat einen hohen Stellenwert und regiert vorwiegend unabhängig. Dies geht auf die vorkoloniale Zeit zurück, in der ein Barangay (Kommune, Stamm) die größte soziale Einheit bildete und keine zentralistischen Strukturen kannte. Während der spanischen Kolonialzeit wurden die Gebiete ebenfalls in kleinere Gebiete unterteilt und regional von Filipinos (Ilustrados) verwaltet, während sich die spanischen Herrschaften komfortabel in Manila aufhielten. Das Land ist  in Local Government Units (LGU's) eingeteilt. Die Provinz versteht sich als die oberste lokale Regierung Einheit (LGU). Die 81 Provinzen sind wiederum in kleinere Einheiten wie Cities (Städte der Provinzen) und Municipalities (ländliche Einheiten in den Provinzen) und in Barangays (Kommunen in den Städten oder Dörfer in den ländlichen Einheiten) eingeteilt. 17 Regionen fassen alle Provinzen zusammen, wobei die Regionen nur als administrative Organisationsstruktur dient und keine den Provinzen übergeordnete Regierung darstellt. Zwei Regionen bilden hierbei die Ausnahme und haben regionale unabhängige Regierungen:

  • Die Autonomous Region in Muslim Mindanao (ARMM), die 1989 gegründet wurde und diverse muslimisch besiedelte Provinzen im Südwesten von Mindanao vereint. Dabei gab es 2001 provinzielle Zusammenschlüsse und eine Erweiterung des Gebietes und 2011 wurden weitere territoriale Änderungen vorgenommen.

  • Die Cordillera Administrative Region (CAR) ist eine Region bestehend aus sechs Provinzen im Norden Luzons. Die selbst verwaltete Region geht aus den Bemühungen der kommunistischen New Peoples Army hervor, deren Ziel der Sturz des Marcos Regimes (1965-1985), der Kampf gegen das imperialistische Amerika sowie die Befreiung der Philippinen und die Gründung eines unabhängigen Staates war.

Ausführliche Erklärungen zu den Provinzen und Regionen bietet: PhilATLAS

Las Filipinas

Der Name Las Filipinas stammt aus den Jahren nach der Entdeckung des Archipels. Ruy Lopez de Villalobos, ein spanischer Seefahrer und Entdecker benannte die Inselgruppe im Jahr 1559 nach Prinz Philip von Asturias. Philip II erbte einige Jahre später den Thron von seinem Vater und trieb wenig später die koloniale Einverleibung der Islas Filipinas in das spanische Imperium  maßgeblich voran.


Der Name Republic of the Philippines (Republika ng Pilipinas) und die Kurzform The Philippines (Pilipinas) wurde 1935 das erste Mal verwendet. Die Philippinen erlangten zu diesem Zeitpunkt eine Teilautonomie und wurden zum Commonwealth der USA ernannt.


Die lange und innigst angestrebte Unabhängigkeit wurde durch den zweiten Weltkrieg nochmals um elf lange Jahre zwangs verschoben, und erfolgte schlussendlich am 4. July 1946.

Als Filipinos werden Staatsangehörige der Philippinischen Republik bezeichnet, unabhängig von Sprache, Ethnie oder Religionszugehörigkeit. Der Begriff Filipino wurde erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts von einem schottischen Journalisten der für die Manila Times arbeitete in einem Artikel verwendet. Der Begriff wurde scheinbar von vielen als gut empfunden und verinnerlichte sich mit der Zeit. In der Umgangssprache heißt es auch Pinoy (m) oder Pinay (f).


Städte, Bevölkerung & Wachstum

Die Bevölkerung wächst jährlich um ca. 1,9%. Filipinos sind kinder liebend. Nachwuchs bedeutet aber auch für viele Familien eine gesicherte Zukunft und eine Altersvorsorge. Übermäßiger Kindersegen führt oft zu Armut. Die Propaganda gegen Verhütungsmittel der römisch-katholischen Kirche, verpasste Aufklärungsarbeit der Regierung und ein allgemein sehr tiefes Bildungsniveau in den ländlichen Regionen und in den städtischen Slums trugen maßgeblich zum schnellen Bevölkerungswachstum bei.


40% der Filipinos leben in den Städten. Die Zuwanderung in die großen Metropolen des Landes wie Metro Manila (NRC), Cebu oder Zamboanga City lässt nicht nach. Mit der Hoffnung auf Arbeit, ein besseres Leben in Würde verlassen viele Menschen die ländlichen Regionen und Provinzen.


Beispiel Metro Manila:

Manila Stadt hat 38 km² und ca. 1,76 Mio. Einwohner. Durch das konstante Wachstum der umliegenden Gemeinden entstand allmählich Metro Manila. Die zusammengewachsenen 16 Städte bilden heute mit einem total von 12,87 Millionen Einwohnern (2015) die National Capital Regions (NCR).

Zur National Capitol Region gehören:

Quezon City 2,9 Mio. Einwohnerinnen, Pasig City 755'000, Caloogan 1,58 Mio., Las Piñas 588'000, Makati 582'000, Malabon 365'000, Mandaluyong 386'000, Marikina 450'000, Muntinlupa 504'000, Navotas 249'000, Parañaque 665'000, Pasay 416'000, Pasig 755'000, San Juan 122'000, Taguig 804'000, Valenzuela 620'000 und Pateros mit 63'000 Einwohnerinnen. (Daten 2015) (Angaben in Einwohner)

Metro Manila | National Capitol Regions | Die zusammengewachsene Mega City

Die städtebauliche Planung und infrastrukturellen Maßnahmen der Regierung konnten mit dem unkontrollierten und schnellen Bevölkerungszuwachs nicht mithalten. Fehlplanungen, unerklärliche Versäumnisse und die Klebeband Aktionen  seitens der Regierung rächen sich Tag für Tag . Die Hälfte der Einwohner der NCR leben in Slums unter katastrophalen Bedingungen. Das spartanisch ausgebaute und in die Jahre gekommene öffentliche Verkehrsnetz der Stadt ist hoffnungslos überlastet. Die Rush Hour auf den Straßen dauert für gewöhnlich den ganzen Tag. Die Lebensqualität ist niedrig, die Armut und die Kriminalitätsrate sehr hoch. Die Umweltbelastung ist in der Region immens, was mit dem rasanten Wachstum der Industrie rund um das wirtschaftliche Zentrum der Philippinen und den gleichzeitig laschen Regulierungen, Korruption und fehlenden gesetzlichen Umweltbestimmungen zu tun hat.

Die Abwasseraufbereitungsanlagen und die Abfallentsorgung sind lange an ihr Limit gelangt. Der Stromverbrauch ist gigantisch und die Stromerzeugung wird zum Teil von Kraftwerken im Süden unterstützt, was wiederum Stromknappheit in den südlichen Regionen mit sich bringt. Metro Manila zählt zu den Megacitys mit der höchsten Luftverschmutzung und mit niedrigster Lebensqualität weltweit.

Hello Palawan, Hello Philippines. The beauty of the Virgin Islands. 2014 Palawan Island.

Sprachen & Dialekte

Die Vielfalt an Religionen, die verschiedenen Abstammungen sowie Volksgruppen-Zugehörigkeiten, Sprachen und Dialekte sind Ausdruck einer vielschichtigen Diversität im Land. Insgesamt sind in den Philippinen laut Ethnologue 185 Sprachen verbreitet. Die meisten davon gehören der austronesischen Sprachfamilie an.


Die austronesische Sprachfamilie

Malaio-polynesische Sprachfamilie

Nach den Niger-Kongo-Sprachen zweitgrößte Sprachfamilie der Welt; umfasst mehr als 1200 Einzelsprachen mit rund 200 Mio. Sprecher; besitzt nach der indoeuropäischen Sprachfamilie die größte territoriale Ausdehnung; erstreckt sich von Madagaskar bis zur Osterinsel sowie von Taiwan und Hawaii bis nach Neuseeland. Neuguinea nimmt eine Sonderstellung ein, da Sprachen der austronesischen Sprachfamilie nur im Norden und Osten der Insel gesprochen werden, ansonsten überwiegen Papua-Sprachen. Die austronesischen Sprachen teilen sich in den westlichen (malaio-polynesischen) und den östlichen (ozeanischen) Zweig. Die west-austronesischen Sprachen (rund 400, darunter auch große Sprachgemeinschaften) werden auf den indonesischen Inseln, auf den Philippinen, in Malaysia, auf Madagaskar, in Taiwan und in Teilen von Vietnam und Kambodscha gesprochen; dazu gehören ferner zwei mikronesische Sprachen (Chamorro und Palauisch). Die wichtigsten west-austronesischen Sprachen sind Balinesisch, Malaysisch und Indonesisch (Formen des Malaiischen), Javanisch, Tagalog/Filipino und die Formosa-Sprachen. Die ozeanischen (ostaustronesischen) Sprachen (rund 400, überwiegend kleine Sprachgemeinschaften) verteilen sich auf Neuguinea und die mindestens 10'000 Inseln von Melanesien, Polynesien und Mikronesien.


Die meistverbreitete Sprache unter den Filipinos ist die Amtssprache Tagalog (Filipino). Sie wird von rund 25 Millionen Menschen gesprochen. 20 Millionen Filipinos sprechen Cebuano, der Sprache Ilokano sowie Hiligaynon sind je 7 Millionen Menschen mächtig.

Zum Teil sind die Sprachen geografisch anzusiedeln. Ilokano zum Beispiel ist nur im nördlichen Teil von Luzon angesiedelt. Cebuano und Hiligaynon, die sprachlich nahe beim Tagalog liegen und als mittel-philippinische Sprachen bezeichnet werden, sind bis weit in den Süden verbreitet.


Spanisch war die erste Nationalsprache während der spanischen Kolonialzeit, die auch in der Schule gelehrt wurde. Im  Verlauf des 19. und des frühen 20. Jahrhundert wurde sie zu einer einheitlichen Gemeinschaftssprache für den gesamten Inselstaat.

Während der amerikanischen Kolonialzeit gewann die englische Sprache mehr und mehr an Bedeutung. Heute gelten die Philippinen als das drittgrößte Englisch sprechende Land weltweit.

Ab 1901, drei Jahre nach der spanischen Niederlage und der Übernahme der Kolonie durch die USA, wurde Englisch als allgemeines Unterrichtsfach eingeführt. Das bedeutete das schleichende Ende für die weit verbreitete spanische Sprache. Per Verfassung wurde Englisch 1935 - neben Spanisch - als offizielle zweite Landessprache festgelegt. Eine Klausel innerhalb dieser Verfassung forderte vom Kongress einen "Schritt zur Entwicklung und Einführung einer gemeinsamen Nationalsprache, die auf einer der existierenden einheimischen Sprachen basierte". Zur Findung der Nationalsprache wurde ein Komitee gegründet, das sich schlussendlich für Tagalog als geeignete Landessprache aussprach.


Ab 1940 fand Tagalog als Unterrichtsfach den Weg in die öffentlichen Schulen. Erst mit der Unabhängigkeit der Philippinen am 4. Juli 1946 wurde die neue Nationalsprache auch per Verfassung als solche anerkannt.

Während der Marcos Diktatur (1965-1985) wurde die Amtssprache Filipino eingeführt, die aus dem Tagalog abgeleitet ist. Englisch und Filipino wurden gleichermaßen zu den zwei offiziellen Landessprachen auserkoren und sind es heute noch. 


Als Taglish bezeichnet man den sehr oft verwendeten und weit verbreiteten Sprachmix aus Tagalog und Englisch. Im nationalen Fernsehen sowie im Radio wird oft Taglish gesprochen. Das hört sich dann ungefähr so an, wie wenn Secondos die Sprache des Landes in dem sie aufgewachsen sind sprechen, ab und zu Worte oder ganze Sätze in ihrer Muttersprache einfließen lassen.

Volksgruppen und Religionen

Mit 90% des Bevölkerung bilden die Christen, die durch die spanische Kolonialherrschaft geprägt wurden die größte Bevölkerungsgruppe. Dazu gehören die Tagalen, die Cebuanos, die Ilokanos und Binisayas, Hiligaynons, die Bikolanos, die Waray usw. 5% Muslime leben vorwiegend auf Mindanao und dem Sulu-Archipel. Dazu gehören die Maranao, Maguindanao, Samal, Yakan, Badjo, Tausug und die Jama Mapun.

7000 Inseln - 1 Nation. Republic of the Philippines

Der kleinste Teil der Bevölkerung gehört den Stämmen an, von denen es über 100 gibt und die heute noch im unzugänglichen Hochland leben. Sie wurden anno dazumal kaum vom Islam, den Spaniern oder der US-Besatzung beeinflusst. Trotzdem, der Einfluss der Zivilisation und die Lebensweise der Mehrheitsbevölkerung macht auch vor dem Hochland kein halt. Die kulturelle Identität von vielen Stämmen ist massiv bedroht.


Die Religionszugehörigkeit ist nach der Volkszählung 2000 wie folgt ausgefallen:

Katholiken 82,3%, Muslime 5,56%, Protestanten 2,82%, Iglesina ni Christo 2,04%, Aglipayan (Iglesia Filipina Independente) 1.82%, Siebenten-Tags-Adventisten 0,8%, United Church of Christi 0,55%, Zeugen Jehovas 0.4%.

Andere Religionen die auf den Philippinen vertreten sind:

Mormonen, Animisten, Buddhisten (meist Chinesen) und Hindus (meist Inder).

Mas Masaya Ba Sa Pinas?!


TAGS: #philippines #history #itsmorefun #virginislands

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