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Publiziert: 29.06.2019  |  letztes update: 05.08.2019

Mobil e  Kochkunst -

Street Food neu definiert

Die Geschichte des Food Truck

This article will be very soon  available in English. Set a reminder

 Das persönliche Vorwort zu diesem Artikel finderst du 

Food Truck: Ursprung & Entwicklung

Über Chuck und die fahrende Cowboy Küche, Pushcarts & Eisdielen auf Rädern. Penny Licks, Kakerlaken Kutschen, portable Küchen und Taco Könige

 

Chuck Goodnight's mobile Cowboy Küche

Den klassischen Food Truck aus Amerika, also das bunte, voluminöse Gefährt mit ansehnlicher Länge, hohem Aufbau hinter der Führerkabine und einer seitlich  eingelassener Verkaufstheke kennen wir alle. Aufwendig und individuell ausgebaute Unikate, ausgestattet mit professionellem Equipment, neuster Technologie, autark einsetzbar mit zum Teil eigener nachhaltiger Energieproduktion. Fahrzeuge mit optimal unterstützender, auf das Betriebskonzept, das Kundensegment und die internen Zubereitungs- und Serviceabläufe zugeschnittene Infrastruktur.

Der Food Truck hat seinen Ursprung in der amerikanischen Nachkriegszeit, als die Viehzucht und die Besiedlung des Mittleren Westen Mitte des 19. Jahrhunderts boomte. Noch vor der Erfindung des Automobiles wurde der Chuck-Wagon von einem Texanischen Viehzüchter gebaut.

Charles (Chuck) Goodnight, so hieß der gute Mann, nahm einen ausrangierten US-Army Gespannwagen und baute ihn zur voll ausgestatteten mobilen Küche um. Er integrierte eine mit Holz befeuerte Kochstelle, einen Ofen, klappbare Arbeitsflächen, diverse Regale und Schubladen, einen Wassertank, sowie ein Lebensmittel- und Brennholzlager. Ebenso enthalten war ein getrennter Abwasch-Bereich.

Die optimierte Feldküche war nun ein stetiger Begleiter der Cattlemen, der sogenannten Viehtreiber, die oftmals mehrere Wochen draußen in der Wildnis unter freiem Himmel verbrachten. Ebenfalls immer mit dabei: Ein Koch der den Umgang mit der fahrbaren Küche beherrschte und die lückenlose Verpflegung der Mannschaft sicherstellte. Dieser war auch für die Wartung der Wagenküche sowie für die vor Reiseantritt anfallende Planung der Verpflegung inklusive Wareneinkauf zuständig.

Die mobilen Küchen wurden auch für medizinische Notfälle ausgerüstet und deckten mit unter die medizinische Grundversorgung abgelegener Weiler und Farmen ab.

Das Einsatzgebiet des Chuck-Wagon erweiterte sich über die Jahre. So kam die mobile Chuck-Küche bei der west-erweiternden Landbesiedelung zum Einsatz, war später gar als Verpflegungs-Hotspot der Schichtarbeiter auf städtischen Großbaustellen anzutreffen und fand in der Armee Verwendung.

Im Jahr 1886 wurde der Verbrennungsmotor von Carl Benz erfunden. Die Geburtsstunde des Automobiles. Die Motorisierung nahm ab 1910 auch in der Viehzucht und auf den Farmen Einzug. 1917 brachte Ford Motors Company den ersten motorisierten und in Serie produzierten Chuck-Wagon auf den Markt.

Text & Gestaltung © 2019 Pascal Laube  Weitere Informationen zu dieser Seite findest du im Vorwort.

 

 Die lange Tradition und Popularität der Pushcarts

Gleichsam bedeutend in der Vorreiterrolle des heutigen Food Trucks ist der sehr wendige und kompakte Pushcart. Ein Karren der per Hand gezogen oder gestoßen wurde. In den Anfängen waren es modifizierte Leiterwägen, die Konstruktionen eher klobig und unhandlich. Über die  Jahre wurde das Design verkleinert und an die feilgebotenen Produkte angepasst. Sie fügten sich nun nahtlos in Amerikas überfüllte Großstadt-Straßen ein. Die sehr wendigen Handwagen wurden zum beliebten Arbeitsinstrument der Straßen Verkäufer. Beladen übernahmen sie den Transport von zuhause in die Stadt, dienten als Verkaufstheke und eigneten sich für die Präsentation und die Ausschilderung der angebotenen Produkte.

“Hot Vienna Waffles” on the 22nd Street and Broadway, 1894 in New York
  © Reginald Marsh

Street Vendor selling Hot Dogs with Frankfurter Sausages. It's quite
crowded 
around he's Pushcart. © newyorktour1.com

1937 in New York, the middle of the Depression. Under the elevated

tracks a peanut vendor takes a cigarette break. © Reginald Marsh

Die Geschichte der Pushcarts geht ins 17. Jahrhundert zurück. Ungefähr 1690 verkauften Straßenverkäufer auf den Märkten von New Amsterdam (heute New York) erstmals ihre Gerichte und Snacks mittels Pushcarts.

Die Zeit nach der Gründung der USA brachte viele Immigranten aus allen Teilen der Welt nach Amerika. Die meisten von ihnen kamen mit nichts in der neuen Heimat an und mussten sich zuerst eine neue Existenz aufbauen. Viele der Immigranten arbeiteten als Straßenverkäufer, verkauften selbstgemachte Spezialitäten aus ihrer Heimat und konnten so ihre Familien über Wasser halten.

Die Street Food Offensive auf den Straßen der amerikanischen Großstädte begann Mitte des 19. Jahrhunderts. Der wirtschaftliche Boom, ausgelöst durch die fortschreitende Industrialisierung hatte einen Bevölkerungsanstieg in den Städten zur  Folge.

Die Pushcarts wurden zu logistischen Hauptakteuren in der großstädtischen Nahrungsmittel Distribution. Die stark frequentierten Stadtzentren, zum Beispiel in

Street Vendors in 1925 with Pushcarts at the Lower East Side in New York.

 © laphamsquarterly.org

Chicago oder New York waren die Haupteinsatz-gebiet der Straßenverkäufer. Mehrere hundert täglich aufs neue auffahrende Pushcarts bedienten tausende Arbeitnehmerinnen der boomenden Innenstädte schnell und effizient.

Mangels an Platz auf den Carts war die direkte Zubereitung von Speisen vor Ort nur beschränkt möglich. Beladen mit zuhause frisch zubereiteten Lunch Packages, Sandwiches, mit Obst und Süßgebäck, frischen Austern, ausgestattet mit Kaffee und Getränken, Hot Dog's und anderen Spezialitäten waren die Verkäufer täglichen zur Rush Hour und bis spät in die Nacht hinein unterwegs.

Bis in die 30'er Jahre vervielfachte sich die Anzahl der Straßenverkäufer und mit ihnen auch die Vielfalt des erhältliche Angebots.

Im New York der 50'er Jahre bestritten weit über 2'500 Straßenhändler ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Street Food.

Clams and Oysters were also very popular street food through the 18. century.
Clam vendor on Mulberry Bend, New York City around 1920 
© Reginald Marsh

1925 Hot Dog Vendors in the Streets of New York. © theculturetrip.com

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This bustling scene was taken around 1900. Street vendors at the Lower East Side in New York City.
© jwa.org

Street vendor with a renovated baby carriage selling pretzels. 14th Street and Broadway, New York City in 1938. © Reginald Marsh

A Street Vendor selling oranges and tangerines. 1967 somewhere in Harlem, New York.
© wnyc.org 

Text & Gestaltung © 2019 Pascal Laube  Weitere Informationen zu dieser Seite findest du im Vorwort.

 

 Die motorisierten Street Food Pioniere

Would you care for a cup of coffee and a lovely bit of cake? Around 1905. 
© gastromakers.com

US 1914. Patates Frites and Hot Dogs.  © thetwisttruck.com

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Gene Mc Inturff sold hamburgers from his truck in Hutchinson, Kansas from 1907 - 1931  © KSHS.org

Brooklyn Mobile Canteen, US Navy, early 20th century.  © totalfood.com

 

 Gelati Geschichten, Penny Licks & Ice Cream Trucks

Die Geschichte des Speiseeis beginnt lange bevor die Italiener die Herstellung von Gelati erfanden.

Laut historischen Dokumenten tauchte das Eis als Genussmittel erstmals zwei Jahrhunderte Anno Domini auf. Am Hof von King Tang von Shang (1675-1646 BC), ein König der chinesischen Shang Dynastie wurde ein Gemisch aus Büffelmilch und Reis in Schnee eingewickelt und so gefroren. Alexander der Große lernte Sharbat (durch Schnee gefrorener Sirup) bei der Einverleibung des persischen Reiches (~330 BC) kennen und schätzen. Nero Claudius Caesar (54-68 AC) schickte seine Eisträger auf die Berggipfel um Schnee heran zu schaffen. Die gefrorenen Eiskristalle wurden mit Früchten und Honig gemischt und als eisgekühlte Süßspeise und Delikatesse am römischen Hof serviert. Diese Praktik wurde weitgehend übernommen und auch 1'500 Jahre später in den Königshäusern und dem Adel angewandt.

Der Venezianische Seefahrer und Abenteurer Marco Polo (1254-1324 AC) brachte von einer Expedition, wahrscheinlich aus der Mongolei ein Rezept nach Italien, das die Herstellung von Sorbet beschreibt. Dieses Dokument legte den Grundstein für die Mitte des 16. Jahrhunderts in Italien gemachte Erfindung.

Für die Herstellung von Gelato wurde ein Metallgefäß mit einem Gemisch aus Schnee und Salpeter ummantelt. Fruchtmark, Gewürze, Wasser und die richtige Menge Zucker wurde solange gerührt bis sich eine cremige  Eismasse bildete. Dieser Vorgang musste mehrere Male wiederholt werden, um die gewollte sämige Konsistenz zu erlangen und die Bildung von Eiskristallen zu vermeiden. Diese höchst langwierige und ermüdende Arbeit verrichteten denn

auch Sklaven. Handbetriebene Gefäße zur Herstellung der begehrten Delikatesse entwickelte man erstmals im 18. Jahrhundert.

Es dauerte nochmals fast 100 Jahre, bis sich die Herstellung von gerührtem Eis in Europa verbreitete, beim Hochadel Bekanntheit erlangte und Anwendung in den Hofküchen auf dem gesamten Kontinent fand. Das Wissen wurde vor allem durch die Köche selber weiter gegeben und später, im 18. Jahrhundert durch die Gelatieri aus Italien verbreitet.

Die folgenden zahlreichen Experimente der Hofköche, zum Beispiel das Beimischen von exklusiven Zutaten wie Safran, Mandelöl, Vanille, Kräuter-Extrakten oder seltene Gewürze sowie Ableitungen durch Beigabe von Milch, Sahne und Eier vergrößerten die Vielfalt und brachten aufsehenerregende Speiseeis-Kreationen hervor.

Die klassische französische Küche wurde durch die Erfindung des Speiseeises und durch aufwendig hergestellten gefrorenen Vor- und Nachspeisen geradezu revolutioniert. Sogar die klassische Menüabfolge mit dem Sorbet als eigenständiger Zwischengang, implementiert als Erfrischung und verzückende Auflockerung, änderte sich maßgeblich.

Über den großen Teich schaffte es das Gelato Dank den Briten im 17. Jahrhundert.
200 Jahre nach seiner Erfindung erfreute sich der Amerikanische Gründervater Georg Washington und ebenso sein Nachfolger Thomas Jefferson über die gefrorene Köstlichkeit. In den Anfangsjahren der neu gegründeten USA hatte Ice Cream eher Seltenheitswert und blieb auch ohne Monarchen der hiesigen Elite vorbehalten.

Der Weg zum kleinen Mann war durch die rasanten gesellschaftlichen Entwicklungen und die Industrialisierung aber schnell geebnet. Bereits um 1800 fand sich Eiscreme im Angebot von Teehäusern und den hiesigen Salons wieder und war somit für jedermann der es sich leisten konnte verfügbar.

In den nachfolgenden Jahren wurde der Natureis-abbau intensiviert und Eisblöcke für die Kühlung der Eisschränke (siehe Am Anfang war das Eis) waren flächendeckend erhältlich oder wurden direkt nach hause geliefert. Dies und die Vermarktung der handbetriebenen Gelato-Maschine machte die Herstellung von Eiscreme nun auch zuhause möglich.

Ab 1830 war es weitverbreitet, am amerikanischen Unabhängigkeitstag mit Kind und Kegel eine Eisdiele zu besuchen oder zuhause sein eigenes Gelato herzustellen und dies mit der Familie zu essen.

Nicht jedermann konnte sich den Luxus leisten, Eis essen zu gehen oder die teuren Zutaten für selbstgemachtes Glace einzukaufen. Zu dieser Zeit lebte vor allem die ländliche Bevölkerung in sehr  bescheidenen Verhältnissen.

Frisch in die USA eingereiste Immigranten aus Italien erkannten diese Marktlücke und begannen Gelato aus ihrer Heimat herzustellen. Ice Cream Penny Licks und mit Biskuit versehene Ice Cream Sandwiches waren zwei von unzähligen Sorten auf der Straße erhältlich und sehr beliebten Ice Cream Bits.
Pushcarts gefüllt mit gestoßenem Natureis hielten die Gelato Bissen gefroren. Eis wurde zum Street Food. Die Passanten kauften die in kleinen Portion abgepackten Bits und aßen sie stehend.

Über die Jahre vermehrten sich die Ice Cream Pushcarts im Gleichschritt mit der Population und der ungebremsten Nachfrage.

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Umgebaute, bunt lackierte Pick-up Vans prägten ab den 1950'er Jahren das Straßenbild Amerikas. Ice Cream Trucks mit klassischen Gelati-Auslagen wie man sie von Eisdielen kennt, Verkäufer mit Eis am Stiel in allen Farben und Formen, Trucks ausgerüstet mit Softeis-Maschinen oder mit Blender, die Ice-Shakes und Fruchtsäfte anboten rollten nun vermehrt über die Straßen. Auch ländlichen Gebiete konnten nun erschlossen werden. Das Gebimmel eines sich nähernden Ice Cream Trucks ließ Kinderherzen höher schlagen und Eltern ihr Bargeldbestand im Geldbeutel überprüfen.

Die heutigen Food Trucks kommen den umgebauten Pickup's der 50'er Jahre, den motorisierten Eisdielen in ihrer Art sehr nahe. Und es gibt sie heute noch immer, die Trucks aus den 50'er und 60'er Jahren. Sorgfältig restauriert und ausgebaut sind sie eine Augenweide und haben auf die meisten Leute verständlicher-weise eine Magnetwirkung.

Am Anfang war das Eis

Alles über Eiskeller,  Eisschränke, Gemeinschafts-
Kühlhäuser und künstliche Intteligenz

Die natürliche Eisgewinnung aus gefrorenen Flüssen und Seen, um verderbliche Lebensmittel kühl und frisch zu halten, reicht weit in die Geschichte zurück. Der Komfort einer solchen Eiskühlung kam vor allem den Monarchen, der Aristokratie und den gesellschaftlich Privilegierten zugute. Parallel zur Kühlung mit Natureis wurden

Konservierungstechniken angewandt. Die durch Mauerwerk geschützten und weit in die Erde eingelassenen Keller boten sich ebenfalls an, Frischprodukte mit guten  Lagereigenschaften frisch und genießbar zu halten.

Die Industrie und das Gewerbe setzte ebenfalls Natureis für Produktion und Lagerung ein. Zur temporären Aufbewahrung der Eisblöcke dienten unterirdische Eiskeller. Diese gewährleisteten eine durchgehende Eisversorgung bis zur nächsten Anlieferung.

In den Küchen wurden die Frischprodukte mittels Eisschrank gekühlt, einem Holzmöbel, dessen Außenwände zusätzlich isoliert waren. Die dafür vorgesehene Innenraum-Kammern wurden mit Eisblöcken bestückt. Schmelzwasser-Ansammlungen konnten per Abfluss-system abgelassen werden.

Ab Ende des 18. Jahrhunderts und mit dem Beginn der Industrialisierung intensivierte sich der Natureisabbau und Eislieferungen wurden kommerzialisiert. Dem Einzug des Eisschrankes in die Privathaushalte stand nichts mehr im Weg.

Mit der Elektrifizierung der Industrie Ende des 19. Jahrhunderts vermehrte sich die Herstellung von Kunsteis und vereinfachte somit den flächendeckenden, rationellen Vertrieb .

Die erste künstliche Kühlung erfand William Cullen aus Glasgow  bereits im Jahr 1748. Der chemische Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet und 1859 weiterentwickelt. Der urtümlich anmutende Eisschrank hatte damit aber noch lange nicht ausgedient. Ein Problem der schleppenden Verbreitung war das lückenhafte Stromnetz, der hohe Anschaffungspreis und das sperrige Design des Geräts. Vielerorts wurden kostengünstige Gemeinschaftskühlhäuser für das ganze Dorf eingerichtet.

Den endgültigen Durchbruch erfuhr der Kühlschrank zuerst in Amerika. Ab den 1920'er Jahren gehörte er zur Grundausstattung jedes Haushaltes. Das tägliche Einkaufen hatte nun ein Ende und der Markt für Frischprodukte explodierte. Durch den 2. Weltkrieg verzögerte sich die Haushalt-Revolution in Europa fast drei Jahrzehnte. Erst ab den 50'er Jahren gehörte der Kühlschrank zur Grundausstattung des europäischen Privathaushaltes.

Der Kühlschrank von heute besticht mit Energieeffizienz, funktionalem Innendesign und verschiedenen Kältezonen. Die digitale Revolution und die schnelle Entwicklung von künstlicher Intelligenz verleiht dem nützlichen Haushaltshelfer des 21. Jahrhunderts neue Kräfte. Zwar steht Kühlung nach wie vor im Mittelpunkt, Vernetzung und Anbindung ans Smart Home sind ebenfalls wichtig. Diverse Zusatzfunktionen wie das Erstellen von Einkaufslisten, extern abrufbarer Warenbestand oder selbständige Online-Bestellung gehören zu den Fähigkeiten eines Kühlschranks im 21. Jahrhundert.

 
 
 

 Roach Coaches - Die Junk Food Kakerlaken Kutschen

Die 1960'er Jahre brachten größere Food Vehikel auf die US Straßen. Die sogenannten “Roach Coaches”, die "Kakerlaken Kutschen" wie sie im Volksmund genannt wurden. Dieser Ausdruck kommt einerseits von dem etwas schmuddeligen Gesamterscheinungsbild der Trucks dieser Zeit und den teilweise unappetitlichen Hygienezustände der Truck-Küchen. Andererseits spielt er auf das  qualitativ minderwertigen Fast- und Junkfood Angebot an. Die industriell abgepackten Sandwiches, Tiefkühl-Fertigkost, Hot Dogs mit in Ketchup ertränkten Billigwürstchen, zusammengeschusterte Burger mit Zutaten aus der Tiefkühltruhe. Convenience Food der derben Sorte halt, weit entfernt von gut und böse und noch weiter von dem, was man heute in Amerika, Asien und Europa unter Food Truck Küche versteht.

Aber... mal ganz ehrlich? Wenn ich mir die Gerichte auf gewissen Websites von amerikanischen Food Truck Unternehmen der Neuzeit ansehe, dann ist das was ich dort erblicke auch nicht unbedingt das Essen, dass ich als Europäer in's Körbchen mit dem grünen

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Schildchen "gesund" legen würde. Natürlich, die verarbeiteten Produkte sind einwandfrei und die Gerichte offensichtlich mit Liebe zubereitet. Es ist und bleibt aber Fastfood mit hohem Fettanteil, der nicht für die tägliche Mittagsverpflegung geeignet ist.

An dieser Stelle möchte ich noch hinzufügen: Die Betonung meiner Ausführung liegt ganz klar auf gewissen Food Truck Unternehmen und ist keinesfalls falsch zu verstehen. Es gibt zweifelsohne ausgezeichnete Chefs im US Street Food Business, die hervorragende Gerichte in ihren Truck Küchen kreieren. Soviel dazu...

Die Roach Coaches fand man zu Beginn der 60'er zuerst vorwiegend neben Großbaustellen. 24/7 Fastfood Counters, um die Verpflegung der Schichtarbeiter Tag und Nacht sicherzustellen. Später in den 60'er Jahren etablierten sich die Fastfood Trucks landesweit in allen Größen und Variationen. Das Zeitalter des Hot Dog, der French Fries, Burger und Tacos war eingeläutet.

Text & Gestaltung © 2019 Pascal Laube  Weitere Informationen zu dieser Seite findest du im Vorwort.

 
Raul O. Martinez, Taco Truck Pioneer und L.A.'s King of Taco

 Der Amerikanische Traum

Eine Geschichte wie sie im Buche steht!

Stichwort Taco! Dieses ist eng Verbunden mit einem Mann, der das Taco-Machen schon immer sehr ernst nahm und auch immer wieder betonte: "Making a taco is an art!". Dieser Mann, ein gebürtiger Mexikaner kannte in East Los Angeles der 80'er und später wohl in ganz LA County jeder der entweder Tacos mochte oder sich sonst irgendwie für mexikanisches Essen und Street Food interessierte.

Die Rede ist von Raul O. Martinez, einem mexikanischen Einwanderer der sich mit seiner Frau Maria in Los Angeles niederließ und dort als Tellerwäscher und mit sonstigen Gelegenheitsjobs seinen Lebensunterhalt bestritt.

Die Geschichte beginnt in den späten 60'er Jahren in LA. Maria und Raul verkauften öfters an Sonntagen ihre soft-shell Tacos in einem Park nahe ihres Wohnorts. Am späten Nachmittag waren sie immer komplett ausverkauft und wurden mit Komplimenten, die nicht nur von Landsleuten kamen regelrecht überhäuft.

Raul redete oft über das Taco Geschäft, über den Traum vom eigenen Truck in East Los Angeles. Seine Freunde und die Bekannten der Familie Martinez hielten die Idee für Schwachsinn und verrückt. "How will you sell those kinds of tacos, Raul?" fragten sie ihn. "They told me I was crazy" erinnerte sich Raul Martinez in einem 1987 gegebenen Interview mit der LA Times.

Anfang der 70'er Jahre kauften Maria, Raul und sein Vater einen alten Ice Cream Truck und bauten diesen zu einer mobilen Taco Küche um. Es sollte einer der ersten Taco Trucks überhaupt in LA sein.

1974 war das Unternehmen mit dem Namen King Taco startklar und der Verkauf von Soft-Shell Tacos konnte 

endlich aufgenommen werden. Ihr Truck fand vor einer Bar in Brooklyn  an der heutigen Cesar Chavez Avenue einen geeigneten Platz.

Der erste Abend brachte 70 US Dollar Umsatz ein. Der mit Schweinefleisch gefüllte El pastor Taco überraschte die Kundschaft und verkaufte sich

gut. Während der nächsten Wochen steigerte sich der Umsatz auf 150, dann auf 250 Dollar pro Abend. Sechs Monate später eröffnete die Familie Martinez das erste King Taco Restaurant.

Ende der 1980'er Jahre, knapp 15 Jahre nach der Gründung konnte King Taco Restaurants Inc. ein beachtliches Wachstum vorweisen. Zehn Restaurants und Diners wurden in einem Jahrzehnt eröffnet, drei Food Trucks, davon ein vollausgestatteter 13 Meter Straßenkahn mit einem Anschaffungswert von über 100'000 USD versorgten Los Angeles mit Mexican Street Food. King Taco verzeichnete Jahresumsätze in Höhe von bis zu 10 Millionen US Dollar.

Aus dem Tellerwäscher Raul Martinez war ein sehr wohlhabender Geschäftsmann mit großzügigen Büroräumlichkeiten oberhalb des 1400 Quadratmeter großen King Taco Flagship Store an prominentester Lage in East LA geworden. Er hatte ein großes Haus und fuhr ein Mercedes 450 SL mit spezieller Goldlackierung und Deluxe Innenausstattung.

Raul Martinez war aber auch ein bekannter und angesehener Mann in der East Los Angeles Community. Seine Großzügigkeit, die direkte Unterstützung von Menschen in Not, die alljährlichen Weihnachtsfeste für Kinder aus armen Familien fanden große Beachtung in LA.

Charity Veranstaltungen für Bedürftige und Obdachlose, für Kinder mit HIV und Krebs und für Menschen mit Behinderungen brachten regelmäßig  hohe Summen ein und linderten manch Leid durch spontane Direkthilfe.

Raul Martinez hatte seine Herkunft nicht vergessen. Vielleicht ist genau diese Großzügigkeit, nebst der Verwendung von frischen Zutaten nund die immerwährenden hohen Qualitätsanforderungen an die Gerichte aus dem Hause King Taco, ein weiterer Teil des Erfolgsgeheimnisses. Der positive Effekt von Großmut und der natürliche Kreislauf der Umverteilung.

Bis heute (2018) ist das Unternehmen mit 22 Restaurants in und um Los Angeles und in den San Bernardino Country's präsent.

Trotz des leicht angestaubten Design's der Lokale im klassischen 80'er Jahre Diners Look - oder vielleicht gerade darum - finden die authentisch mexikanischen Gerichte des LA Fastfood-Riesen auch nach 50 Jahren im Business reißenden Absatz. 25 Millionen US Dollar Jahresumsatz ist ein Haufen Schotter, der den Erfolg - mit einem Konzept  aus einer ganz anderen Zeit - auch im neu angebrochenen Zeitalter mehr als unterstreicht.

2013 verstarb Raul O. Martinez mit 71 Jahren bei einem Familienbesuch in Mexico City an Herzversagen. Das Unternehmen King Taco Restaurants Inc. ist bis heute in Familienbesitz.

 

Post-Millennium Food Trucks

Der Wandel der Zeit, Esskultur, die Digitalisierung, Gourmet Trucks, kleine Revolutionen, Kogi und  andere Straßengeschichten

 

 Food Truck Nation USA

Geschichtliche Einblicke & wichtige Ereignisse aus den Jahren 2008 bis 2018

Food Trucks waren auch vor der Jahrtausendwende kein ungewöhnliches Bild auf den Straßen Amerikas. Jedoch waren es fast ausschließlich Fast Food-Mobile, die ungesundes Essen anboten, qualitativ und kulinarisch auf einem eher niedrigen und unspektakulären Niveau wirtschafteten. Natürlich wollen wir die Ausnahmen nicht außer acht lassen und diese hier gebührend würdigen.

Mitte des Post-Millennium Jahrzehnts machten einige innovative Köpfe landesweit mit ihren "Gourmet-Trucks" von sich reden. Die außergewöhnlichen Street Food Konzepte setzten neue kulinarische Akzente. Qualitativ hochstehende Gerichte, frisch zubereitet und mit unschlagbarer Preis-Leistung, gekauft an der Straßenecke bei einem Food Truck. Das gab es zuvor so nicht.

Der schwer beschädigte Ruf des Food Trucks wurde dank der vielen Innovationen und leidenschaftlich umgesetzten Ideen der Street Food Revolutionäre im Laufe der Zeit rehabilitiert und die Wahrnehmung des Konsumenten veränderte sich. Der Imagewandel des Food Trucks vom Fast- und Junk Food Roach Coaches zum vollwertigen und ernstzunehmenden Mitglied der Verpflegungs-Industrie war in erstaunlich kurzer Zeit vollzogen.

Einer der post-millennium Food Truck Vorreiter ist Chef Roy Choi, ein Amerikaner aus Korea. Als er 2008 gefeuert wurde und keinen Job als Koch mehr fand,

gründete er in Los Angeles das Start-up Kogi BBQ und legte damit einen bemerkenswerten Senkrechtsstart auf's Pflaster. Roy Choi's Korean BBQ Taco Truck wurde quasi über Nacht zum Dauerbrenner. Das Food Konzept begeisterte die Massen und die Fusion Tacos waren Wort wörtlich in aller Munde.

Augenzeugen berichten von 50 Meter langen Warteschlangen, die sich jeweils lange vor der Ankunft des Kogi BBQ Trucks bildeten. 40 Minuten Wartezeit schienen gut investiert, um dann als Belohnung einen Korean BBQ Fusion Taco in den Händen zu halten. 
Im ersten Jahr machte das Jungunternehmen mit einem einzigen Truck über zwei Millionen US Dollar Umsatz. Bald darauf waren es zwei, heute sind es drei Kogi BBQ Trucks die auf LA's Straßen Präsenz markieren. Truck Schedule | Menu

Roi Choi wie auch andere Food Truck Unternehmer der ersten Stunde haben die sozialen Medien gezielt für den Informationsaustausch und Interaktion mit dem Kunden, sowie Marketing genutzt. Die mediale Präsenz und die dadurch erlangte nationale Popularität erklären den schnell und gesamtgesellschaftlich vollzogenen Imagewandel und Rehabilitation der Roach Coaches.

Das im neuen Glanz erstrahlende Businessmodel löste fast über Nacht einen gewaltigen Hype aus. Vielversprechende Prognosen für diejenigen, die den neuen Markt schnell enterten. Unzählige Start-up's wurden Gegründet. Der Hype verwandelte sich in einen Flächenbrand, der sich unaufhaltsam quer durch die gesamten Vereinigten Staaten ausdehnte.

Dem erfolgsverwöhnten Start-up Kogi BBQ wird von offizieller Stelle die Revitalisierung des "US Mobile Food Vendor Market" zugeschrieben. Das möchte ich keinesfalls in Frage stellen. Dennoch, mehrere zusammen- spielende Faktoren waren für den 2008 verzeichnete enorme Zuwachs von Unternehmern in der mobilen Verpflegung entscheidend, und müssen hier genannt werden:

Viele der Gastronomen, Unternehmer und Quereinsteiger die in einen Food Truck investierten, sahen die  Wiederbelebung des Mobile Street Food Market als Zeichen und als Chance.

Für einige war es der richtige Zeitpunkt um einen Neuanfang zu wagen. Ein Ventil um der Kreativität freien Lauf zu lassen, ein Abenteuer zu wagen und sich selbst zu verwirklichen.

Für andere kam der Neustart einem rettenden Strohhalm gleich und bedeutete die Bewahrung vor dem sozialen Abstieg.

Die Auswirkungen der Immobilienkrise und die darauf folgende Rezession traf manch ein Amerikaner sehr hart. Ein Leben lang aufgebaute Existenzen fielen in sich zusammen. Die Gastronomie und Hotellerie bildete da keine Ausnahme. Arbeitgeber und Arbeitnehmer waren gleichermaßen betroffen. Erstere verloren ihre Restaurants, Bars oder Hotels. Die Angestellten standen ohne ihre Jobs da. Viele kreative Macher standen vor dem Nichts. Darunter auch einige hochdekorierte Gastronomen mit Restaurationsbetrieben im gehoben Segment, die mit den höheren Zinsen unrentabel und untragbar wurden.

Gleichermaßen kann der amerikanische Konsument für den Erfolg und die positive Entwicklung in der mobilen Food Branche verantwortlich gemacht werden. Er lechzte nach erfrischend neuen Verpflegungs-Möglichkeiten und alternativen Food

Optionen. Frische, ehrliche Küche an zentralen, gut erreichbaren Standorten, eine bunte, abwechslungs-reiche Vielfalt, gesundes und gleichzeitig preiswertes Essen waren ein gesellschaftliches Anliegen.

Die Post-Millennium Food Trucks mit ihren funky Food Konzepten und dem schrillen, sehr individuellen Erscheinungsbild erfüllten alle Konsumentenwünsche kompromisslos. Eine neue Ära in der amerikanischen Esskultur war eingeläutet. Die Wiederbelebung des Street food und der mobilen Küchen, alfresco in ganz neuer Form.

Das ungebremste Auffahren von immer neuen Food Trucks brachte die Großstädte und County's in argen Zugzwang. Die gesetzlichen Grundlagen für die Mobilen Küchen waren nur schwammig definiert oder gar nicht vorhanden. Hinsichtlich der andauernden Wirtschaftskrise wollte man eine flexible Umgebung für die Mobile Food Vendors schaffen. Eine positive Entwicklung des neuen Wirtschaftszweiges war wünschenswert, dringend benötigte Arbeitsplätze konnten so geschaffen werden. In manchen Städten setzte man deshalb auf eine flache Regulierung.

Das Wachstum der Food Truck Vendor Branch betrug in den Jahren 2009 bis 2014 durchschnittlich 12,4%.

Food Trucks aus und die städtischen Regulierungen waren flach und Food Truck freundlich. Widerstand kam von den alteingesessenen Restaurant Besitzern, mitunter von sehr mächtigen Gastronomie Vereinigungen mit politischem Einfluss. Die neue mobile Konkurrenz war für manch ein lokaler Restaurateur eine schwer einzuschätzende Bedrohung. Die sogenannte "Wild West Mentality", eine Anspielung auf die sehr flexible Art wie Food Trucks in "fremden Territorien" Geschäfte machten, wollte man schnellst möglich von den Straßen D.C.'s verbannt sehen.

Die fahrenden Gastronomen merkten schnell, dass sie auf D.C.'s Straßen in feindlichem Gebiet operierten und formierten sich zur DMV Food Truck Association (DMV FTA). 2003 konnte die Food Truck Association mit der Unterstützung lokaler Politiker und breitem Rückhalt aus der Bevölkerung ein Moratorium abwenden, welches ein Verbot für Food Trucks in der Washingtoner Innenstadt sowie in den Entertainment Districts vorsah.

Nach dem Erfolg in Washington wurde die DMV FTA  in verschiedenen US Städten aktiv, um die Rechte der Food Truck Gemeinschaft zu waren und die Akzeptanz der unaufhaltsam wachsenden Mobile Kitchen Community zu stärken. Diverse Interessenkonflikte konnten in Gesprächen und mit Kompromissen aller beteiligten Parteien beigelegt werden.

Washington D.C. heute (2018)

Die gegenwärtigen Bedingungen für das Washingtoner mobile Gewerbe haben sich laut einer aktuellen Studie der U.S. Chamber of Commerce Foundation massiv verschlechtert. Restriktionen, hohe Lizenzgebühren und Area-Verbote machen das Geschäften in der US Hauptstadt sehr schwierig. 

Zehn Jahre nach der "Food Truck Revolution" hat sich das jährliche Wachstum der Branche bei 6% eingependelt. Die Gesetze für Amerikas Street Food Vendors sind restriktiver geworden. Die jährlich zu entrichtenden Lizenzgebühren sind im Vergleich zu früher deutlich angestiegen. Pauschalbesteuerung gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Das war wohl absehbar. Es ist auch nicht ganz verkehrt, die Hürden etwas  höher zu setzen, gleiche Bedingungen für das mobile und das lokale Gewerbe zu schaffen. Alles andere reguliert der freie Markt.

Gesetze mit regionaler Reichweite werden in den USA - ähnlich wie in der Schweiz  - kommunal verordnet und sind somit von Stadt zu Stadt und in den County's unterschiedlich.

Einige der amerikanischen Großstädte sind besonders Food Truck freundlich und heben sich durch geringe Lizenzgebühren, wenig Restriktionen und sanfte Marktregulierungen von anderen US Städten ab. Zugleich sollen infrastrukturelle Anpassungen wie zum Beispiel leichter Zugang zu Wasser und Strom oder zentral gelegene Verkaufsstandorte die Food Truck Unternehmen und damit die innerstädtische Verpflegungs-Vielfalt fördern. Diese Maßnahmen steigern langfristig die Attraktivität einer Stadt, beleben Straßen  und Quartiere, sind Aushängeschild für eine freundliche und offene Kultur und haben positive Wirkung bei der Etablierung des Wirtschaftsstandortes.

Als besonders Mobile Food freundlich und als Food Truck Hochburg schlechthin gilt Portland. Die 650'000

Einwohner Stadt belegt Platz 1 der Food Truck Nation Studie. 225 Food Trucks sind auf den Straßen der Stadt unterwegs. Zweit platziert ist Denver, gefolgt von Orlando, Philadelphia und Indianapolis.

Die heutige Gesamtzahl der Food Trucks (2018) auf den US Straßen dürfte bei +/- 4500 Fahrzeugen liegen, die vorwiegend in den Städten Präsenz zeigen.